Biografie

Wolf-Ruprecht Schwarzburger : Bass

Wolf-Ruprecht "Rupi" Schwarzburger ist Bassist. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt im Jazz, Blues, R&B und Funk. Er arbeitet in verschiedenen Bands, sowie als freier Musiker bei Recording Sessions, auf Live Konzerten und Tourneen.

Geboren 1956 in Gelsenkirchen wuchs er in einer Musiker-Familie auf. Musizieren gehörte seit jeher zu seinem Alltag. Von der Geige wechselte er zum Kontrabass und später zum Fender-Bass.
Ab Ende der 70-er nach ausgiebigen Studien ging alles recht schnell: Christof Spendel lud ihn ein in seinen Latin Circus, Jack Robichaud engagierte ihn für seine Rock'n Roll Band The Cigarettes.
In den Studios gab es zu der Zeit noch jede Menge Arbeit: Commercials, Film-Musiken und Schallplatten-Produktionen wurden noch von Musikern "von Hand" eingespielt. Rupi spielte Bass-Tracks für verschiedene Produzenten, Bands und Künstler ein. Jennifer Rush, Terence Trent d'Arby und Bläck Föös dürften einigen noch bekannt sein.
In den 80-ern gab es Band-Projekte wie die legendäre Eddie McGrogan Band aus Münster oder die Bands des Düsseldorfer Avantgard-Labels ATATAK.
Er arbeitete auch als Produzent, Komponist und Arrangeur für verschiedene Platten-Projekte sowie Werbe- und Filmmusiken bei vielen grossen Werbeagenturen, zuletzt bei den Rudas Studios.
Von 1990 an spielte Rupi bei Ergün Aktoprak und seiner Band SES. Der türkisch orientierten World-Music verpasste er den schweren Funk-Groove. 
Dazu kamen Engagements bei einigen Major-Acts wie God's Favorite DogFresh FamilyWeather Girls, David Page etc und bei Künstlern wie Gregory Gaynair's Cape Coast Syndicate, Christina Lux, Muzaffer Gürenç, John C. Marshall, Blumio oder Tyree Glenn Jr., um nur einige zu nennen, auf ungezählten Recordings, Touren und Konzerten.
Nebenher bot sich Arbeit in den gängigen Musicalshows wie Starlight Express, Jesus Christ Superstar, Joseph, Rocky Horror Show, Saturday Night Fever etc.
1999 erschien sein Solo-Album "Die Sonne".
2002 wurde er Mitglied bei dem von Jochen Schrumpf geleiteten Dortmunder Street-HipHop Projekt KONTRA mit Konzert- und Workshop-Touren durch ganz Europa.
Ab 2003 kam der Kontrabass wieder mehr zum Einsatz. Das eröffnete neue musikalische Welten: im Jazz, Latin oder in der Klassik. Aber auch im R&B lässt sich der Kontrabass gut einsetzten.
2012-14 spielte er Kontrabass in dem Turkish Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten und Pianisten Betin Güneş auf verschiedenen Konzerten und Klassik Festivals.
2016 war mit Markus Wienstroer's U60 zu hören.